Barrierefreie Türen

Barrierefreie Türen nach DIN 18040-1 & DIN 18040-2 – mehr Bewegungsfreiheit im Alltag

Barrierefreie Türen schaffen Sicherheit, Komfort und Platz – für Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen und im Pflegealltag. Wir planen und koordinieren Haustüren, Zimmertüren, Schiebetüren und Glastüren normgerecht nach DIN 18040-2 (Wohnungen) bzw. DIN 18040-1 (öffentlich zugängliche Bereiche). Dabei berücksichtigen wir Türbreiten, Bewegungsflächen, schwellenarme Übergänge, passende Türdrücker und auf Wunsch Rammschutz für Türen und Zargen.

Türarten & Einsatzbereiche

Haustüren – sicherer, schwellenloser Zugang

Eine barrierefreie Haustür beginnt mit einem schwellenarmen oder schwellenlosen Übergang. Wir achten auf ausreichende Durchgangsbreite, gute Dichtungen, leicht bedienbare Beschläge und sichere Zugänge – ideal in Kombination mit Rampen oder Hubbühnen.

Zimmertüren – mehr Durchgangsbreite in der Wohnung

Barrierefreie Innentüren schaffen Platz für das Manövrieren und erleichtern Transfers. Wir prüfen, ob Türblatt, Zarge oder Anschläge angepasst werden müssen und planen Durchgänge so, dass Rollstuhl und Rollator problemlos passieren können.

Schiebetüren – platzsparend und rollstuhlgerecht

Schiebetüren sind eine bewährte Lösung, wenn Bewegungsflächen knapp sind oder Türen nicht in den Raum schlagen sollen. Ob in der Wand laufend oder vor der Wand: Wir planen Bedienhöhe, Griffposition und Führung so, dass die Nutzung komfortabel und sicher ist.

Glastüren – lichtdurchflutet, aber klar erkennbar

Glastüren bringen Licht und Offenheit in Räume. Für barrierefreie Nutzung sind gute Erkennbarkeit (Kontraste/Markierungen), sichere Griffsysteme und stabile Beschläge entscheidend – besonders in Bereichen mit hoher Frequenz.

Türen & Zargen mit Rammschutz

In Pflege- oder stark genutzten Bereichen schützen Rammschutz-Elemente Türen und Zargen vor Beschädigungen (z. B. durch Rollstuhl/Rollator). Das erhöht die Lebensdauer und hält den Eingangsbereich dauerhaft gepflegt.


Normen, Maße & Sicherheit

Türbreiten & Durchgangsmaße (DIN 18040)

Die DIN 18040-1 und DIN 18040-2 geben Anforderungen für Durchgangsbreiten und Nutzungssituationen vor. Wir planen Türbreiten und Anschlagsituationen so, dass sie im Alltag wirklich funktionieren – insbesondere für Rollstuhl und Rollator.

Bewegungsflächen, Anschlag & Öffnungsrichtung

Nicht nur die Türbreite zählt: Auch Bewegungsflächen vor und hinter der Tür, die Öffnungsrichtung und die Position von Griffen sind entscheidend. Wir prüfen die Situation vor Ort und optimieren die Türanordnung für kurze Wege und sichere Nutzung.

Schwellen, Übergänge & Stolperfallen

Schwellenlose Übergänge reduzieren Sturzrisiken und erleichtern das Rollen. Wir prüfen Bodenaufbau, Abdichtung (z. B. im Bad) und Übergänge zwischen Räumen, damit keine unnötigen Kanten entstehen.

Griffe, Drücker & Bedienkomfort

Gut greifbare Türdrücker, ergonomische Griffpositionen und leichtgängige Beschläge sind zentrale Faktoren für barrierefreie Bedienung. Auf Wunsch berücksichtigen wir Lösungen mit mehr Hebelwirkung oder zusätzlichen Griffhilfen.


Materialien & Design – funktional und langlebig

Oberflächen, Kanten & Pflege

Robuste, pflegeleichte Oberflächen und stabile Kanten erhöhen die Lebensdauer – gerade in stark frequentierten Bereichen. Bei Bedarf ergänzen wir Schutzlösungen wie Rammschutz oder widerstandsfähige Beschichtungen.

Schallschutz, Brandschutz & Technik

Je nach Einsatzbereich können Schallschutz- oder Brandschutzanforderungen relevant sein. Wir beraten zur passenden Türlösung und achten darauf, dass die barrierefreie Bedienung dabei erhalten bleibt.

Optik passend zum Gebäude

Ob modern, klassisch oder minimalistisch: Barrierefreiheit und Design schließen sich nicht aus. Wir wählen Türblatt, Zarge, Glasanteile und Beschläge so, dass sich die Tür harmonisch in Ihre Räume einfügt.


Planung & Umsetzung

1. Vor-Ort-Check

Wir prüfen Türbreiten, Anschläge, Bewegungsflächen, Schwellen und die Nutzung (Rollstuhl/Rollator). So lässt sich schnell entscheiden, ob Zarge/Türblatt angepasst, eine Schiebetür sinnvoll oder ein Türdurchbruch nötig ist.

2. Konzept nach DIN 18040-1/-2

Sie erhalten ein klares Konzept mit Türarten, Maßen, Griffsystemen und Materialempfehlungen – normgerecht und alltagstauglich.

3. Umsetzung & Abnahme

Wir koordinieren die Montage und prüfen die Funktion am Ende: leichtgängiges Öffnen, ausreichend Platz, sichere Übergänge und saubere Anschlüsse.


Häufige Fragen (FAQ)

Welche Türbreite ist barrierefrei?

Das hängt von Nutzung und Normbereich ab (Wohnung/öffentlich). Wir orientieren uns an DIN 18040-2 bzw. DIN 18040-1 und planen die Türbreite so, dass Rollstuhl und Rollator komfortabel passieren können.

Sind Schiebetüren immer die beste Lösung?

Nicht immer – sie sind ideal bei wenig Platz, benötigen aber passende Wandflächen und eine gute Führung. Wir prüfen Vor- und Nachteile direkt am Grundriss.

Kann man Türen nachträglich barrierefrei umbauen?

Oft ja: Zargenwechsel, Türblatt tauschen, Schwellen reduzieren oder Schiebetür nachrüsten. Wir prüfen die Machbarkeit vor Ort.


Servicegebiet & Kontakt

Wir realisieren barrierefreie Türen in Halle (Saale) und im Saalekreis sowie in Teilen von Leipzig, Magdeburg, Dessau, Wittenberg, Merseburg, Leuna, Gotha und Erfurt. Auf Anfrage sind Projekte in Berlin und Potsdam möglich.

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